Neu, als Kind
- Jan Schäf

- 21. Feb.
- 1 Min. Lesezeit

Der Waldrand liegt im Sonnenlicht
Der Winter liebt auch heute sein Gedicht
Die Bäume wiegen sich im leichten Wind
Und mein Gesicht erstrahlt gerade
Neu, als Kind
Die Sonne scheint selbst in die tiefen Wälder
Verlorene Äste küssen schlafend Felder
Und in der Ferne höre ich noch großen Schrei
Doch, als ich daran denke, ist’s mir einerlei
Ich weiß, die Schöpfung bleibt wie immer treu
Sie ruht mit einem Auge auf
Sie zürnt vor aller Menschen Scheu
Sie trennt den Weizen von der Spreu
(2026)



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