Wunder findest du nicht überall
- Jan Schäf

- vor 7 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

Die Tage feiern sich doch selbst
Das Grün der Wiese ist dort auf dem Hügel
Grün, nur eigne Täler sind vergilbt
Wie ein altes Foto aus Marin
Olivenbäume fassen ihren Grund
Steineichen zählen ein Jahrhundert
Meine Brandung ist dein Mund
Wer nicht ist, der sich nicht wundert
Ach, Wunder findest du nicht überall
Natürlich sind sie selten oft genug
Aber da sie sind, scheiden Wunder sich
Doch immer noch vom Selbstbetrug
So stehe ich im Schatten deines Mondes
Bin dein Reiter der Nacht, Wahrheiten
lösen lange oft geschontes, so lange
habe ich deshalb, zu dir, zurückgedacht
(2026)



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