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Leise tröpfelt

Autorenbild: Jan Schäf
Jan Schäf
vor 7 Tagen
1 Min. Lesezeit
Wasser fließt in einen Behälter

Leise tröpfelt der Hahn der Nacht, aufkommende

Zivilisationsgeräusche durchdringen das Fenster

Ich habe nachgedacht, zwischen Wunsch

und Schlaf bin ich ein Pendler


In meinen Armen fehlt, was vertraut

Aber die Neugier liegt doch immer zwischen den Sternen

Der Sand der Zeit rieselt über die Haut

Ich erbitte, das Tuch der Nacht nicht zu entfernen


Klebrig löst sich die Dunkelheit von meinen Augen

Der Wetteifer zum lautesten Ton hat begonnen

Warum will ich mich manchmal berauben

Der Herbst hat mir den Sommer genommen


(2026)

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