Leise tröpfelt

vor 7 Tagen
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Leise tröpfelt der Hahn der Nacht, aufkommende
Zivilisationsgeräusche durchdringen das Fenster
Ich habe nachgedacht, zwischen Wunsch
und Schlaf bin ich ein Pendler
In meinen Armen fehlt, was vertraut
Aber die Neugier liegt doch immer zwischen den Sternen
Der Sand der Zeit rieselt über die Haut
Ich erbitte, das Tuch der Nacht nicht zu entfernen
Klebrig löst sich die Dunkelheit von meinen Augen
Der Wetteifer zum lautesten Ton hat begonnen
Warum will ich mich manchmal berauben
Der Herbst hat mir den Sommer genommen
(2026)



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